Aktuelles
Neues Feuerwehrgerätehaus wurde seiner Bestimmung übergeben
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Nach zweieinhalbjähriger Planungs- und anderthalbjähriger Bauzeit konnte der hochmoderne Neubau des Feuerwehrgerätehauses Niederlauterstein am Wochenende vom 26. bis 28. Juni 2026 eingeweiht und den Kameraden zur Nutzung übergeben werden. Er befindet sich an der Marienberger Straße 10 und damit an einem taktisch hervorragend gelegenen Ort, von dem aus jeder Winkel des Ortes optimal erreicht werden kann.
Der massiv errichtete Sozialteil mit den erforderlichen Umkleide- und Sanitärräumen, einem Schulungsraum, einer modernen Küche, Wehrleiterbüro und einigen Nebenräumen, verteilt auf 2 Etagen, wird mittels Luft-Wärmepumpe und Fußbodenheizung geheizt. Die Fahrzeughalle, die als Stahlkonstruktion mit Sandwichwand- und Dachplatten errichtet wurde und den 3 Einsatzfahrzeugen der Wehr Platz bietet, wird hingegen mit elektrischen Deckenstrahlplatten beheizt. Zur elektrischen Versorgung des Gebäudes wurde auf dem Dach eine 30kWp-Photovoltaikanlage installiert. Energiespeicher, Abgasabsauganlage, Leichtflüssigkeitsabscheider, Druckluft- und Lüftungsanlage, Smarthome, Alarmschaltung und Stiefelwäsche sind weitere Features des neuen Gebäudes.
Energieeffiziente Einbauten, eine großzügige asphaltierte Zu-/Ausfahrt sowie 16 Stellplätze für die Privatfahrzeuge der Kameraden komplettieren das durchdachte und bereits mehrfach bewährte Konzept des sog. „Marienberger Würfels“.
Bei der Festsitzung am Freitag den 26.06.2026, umrahmt vom Blasorchester der FF Schönfeld, wurde nunmehr der symbolische Gerätehausschlüssel vom Ingenieurbüro Baldauf erst an den Oberbürgermeister André Heinrich und dann an Wehrleiter Mirko Morgenstern übergeben, verbunden mit den besten Wünschen für Kameraden, Technik und Gebäude. Die Angehörigen der Wehr waren sichtlich voller Stolz, wurde doch ein lang ersehnter Herzenswusch nun endlich Wirklichkeit. Pfarrer Rohloff segnete das Gerätehaus und erbat den Schutz für alle Ein- und Ausgehenden. Den Hauptverantwortlichen des Baus wurde durch die Wehr ein kleines Dankeschön überreicht. Im Zuge der Gerätehauseinweihung erfolgte zudem ein Fahrzeugwechsel. Nach 35 Jahren Einsatzdienst konnte der ROBUR LO 2002A seinen wohlverdienten Ruhestand antreten und wird im Feuerwehrmuseum Lauterbach einen Platz finden. Den Platz nimmt ein SW2000 auf Unimog-Fahrgestell ein. Am Festfreitag wechselte zudem Kam. Günter Bach als langjähriger Gerätewart der Wehr, in gewissem Maß mit seinem LO, unter stehenden Ovationen in die Alters- und Ehrenabteilung.
Bei hochsommerlichen Temperaturen feierte die Wehr noch am gesamten Wochenende weiter. Beim Tag der offenen Tür am 27.06.2026 waren vor allem Eis- und Getränkebude viel belagerte Anlaufpunkte. Bei der großen Technikschau des Waldbrand- und Erkundungszugs, bei Mitmachstationen von DRK, Polizei, Verkehrswacht und THW, an der Löschwand und bei Wasserspielen, beim Kinderschminken oder an der Bastelstraße – überall herrschte reger Andrang. Die Kinder der KITA Kinderland und die Kindertanzgruppe des NCV erfreuten die Besucher und Kameraden mit kleinen Einlagen. Vor allem wurden aber auch die Führungen durch das neue Gebäude rege genutzt – und so konnten sich die Besucher zum Bauverlauf und zum Ergebnis der anderthalbjährigen Bauzeit informieren. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden dieses Tages nochmals auf diesem Weg.
Auch am Sonntag, den 28.06.2026 trotzten viele Besucher dem Wetter und füllten das GH beim Blaulichtgottesdienst fast bis auf den letzten Platz. Das Thema Barmherzigkeit spielte dabei eine besondere Rolle. Dass die Hilfe und das Einsetzen für den Hilfesuchenden nicht alltäglich ist und dabei allen Hilfsorganisationen eine besondere Rolle zukommt, fand eindringliche Beachtung. Ausgestaltet durch den Posaunenchor Lauterbach und der Lichtblickband, sowie durch das Mitwirken vieler Einzelner, wurde der Gottesdienst zu einem emotionalen und sinnstiftenden Höhepunkt.
Die Kameraden-/innen der Freiwilligen Feuerwehr Niederlauterstein bedanken sich bei Ihren Gästen für Ihr Kommen, für die vielen Glückwünsche und lieben Worte, für die kleinen und großen Geschenke – vor allem aber für die langjährige Unterstützung, Rückendeckung und Förderung der hiesigen Feuerwehr. Schlagen wir mit dem neuen Gerätehaus eine neue Seite unseres gemeinsamen Buches auf!
Wenn der Winter flieht – Das Flüstern der Hexen in der Walpurgisnacht
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In der Nacht vom 30. April, wenn der Winter seinen letzten Atemzug tut und sich die Schatten der kalten Monate zurückziehen, erwacht auch in Niederlauterstein ein uralter Zauber. Zum nunmehr 15. Mal organisierten Heimatverein und Freiwillige Feuerwehr das mystische und sagenumwobene Treiben.
Als die letzten Sonnenstrahlen über die bereits grünen Felder huschten, begannen die Kinder des Ortes den Maibaum mit bunten Bändern zu schmücken. Der Maibaum als Symbol des Frühlings, Zeichen der Fruchtbarkeit und für das werdende Leben im neuen Jahr wurde anschließend von den Kameraden der Feuerwehr und unter dem Applaus der Gäste aufgerichtet. Mit den farbenfrohen Bändchen strahlte der Baum förmlich in der Abendsonne.
Doch die wahre Magie des Abends begann erst, als sich die Nacht auf den Ort senkte. Geführt von flackerndem Fackelschein und mit böhmischer Blasmusik aus Litvínov zog die Gemeinschaft in Richtung Schlossmühle. Dort, im Schatten der alten Mauern des Schlosses Lauterstein, erwartete die Gäste bereits das große Hexenfeuer.
Mit den mitgebrachten Fackeln wurde das Feuer entfacht. Die Luft knisterte, als hätte sie die uralten Geschichten bewahrt. Die Flammen wuchsen schnell in den Abendhimmel. Hoch über der Burgruine zeichnete sich im flackernden Licht eine fliehende Gestalt ab – eine Hexe auf ihrem Besen, gejagt von den Funken des Feuers. Mit einem letzten Aufbäumen stürzte sie sich in die Glut. Mit ihr verbrannten die letzten dunklen Geister des Winters, der Kälte und der Stille. All das Vergangene ließ die Dorfgemeinschaft hinter sich und feierte ein fröhliches und ausgelassenes Miteinander.
Als die Nacht tiefer wurde und das Feuer allen Anwesenden noch immer eine wärmende und leuchtende Quelle bot, erhellte das große Feuerwerk vom Plateau der alten Burganlage die Dunkelheit. Farben sprühten wie Zauberfunken und tauchten das Tal in ein mystisches Licht. Jeder Knall, jedes Leuchten schien noch die letzten verborgenen Hexen aus ihren Verstecken zu treiben. Vielen Dank dem Sponsor unseres alljährlichen Feuerwerks – der Firma WÄTAS aus Olbernhau.
Erst weit nach Mitternacht, als das Feuer zu Glut zerfiel und die Stimmen leiser klangen, kehrte langsam Ruhe ein. Der Heimatverein Niederlauterstein und die Freiwillige Feuerwehr Niederlauterstein danken allen, die sich diesem Zauber hingegeben haben – und vielleicht ruft die nächste Walpurgisnacht im Jahr 2027 erneut jene zusammen, die den Mut haben, ihr zu folgen.
5. Ausbildungstag von Jugendfeuerwehr und Aktive Abteilung
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Am Samstag, den 18.04.2026 war es mal wieder soweit - ein gemeinsamer Dienst von Jugend- und Freiwilliger Feuerwehr stand auf dem Ausbildungsplan. Traditionsgemäß wurden hierbei zwei kleinere, praxisorientierte Übungslagen dargestellt. Die Jugendlichen, unterstützt durch aktive Kameraden, konnten bei der Abarbeitung des entsprechenden Einsatzauftrags ihr Wissen und Können unter Beweis stellen.
Gleich am Vormittag ging es zu den Garagen am Schäfereiteich. Hier wurde der Brand einer Garage angenommen, der im weiteren Verlauf auf die angrenzende Vegetation übergegriffen hat. Also galt es die Einsatzstelle zu sichern und einen Löschangriff aufzubauen. Anschließend wurde die Brandbekämpfung simuliert und nach dem Erreichen des Übungsziels hieß es „Fertigmachen zum Abmarsch“.
Alle Teilnehmer hatten sich anschließend das leckere Mittagessen verdient, welches schon im Gerätehaus auf die Übungskräfte wartete. Gut gestärkt und hoch motiviert konnte es an die zweite Übungslage am Nachmittag gehen.
Im Tal, im Bereich der Schwarzen Pockau, fand die zweite Übungslage des Tages statt. Es sollte eine Wasserförderung über ein Hindernis, in diesem Fall die Schwarze Pockau, aufgebaut werden. Dieses wurde mithilfe der Steckleiter aufgebaut. Auch für die aktive Abteilung war dies eine nicht alltägliche Übung.
Nach Erreichen des Übungsziels wurde zum Gerätehaus zurück verlegt und der gemeinsame Ausbildungstag ausgewertet.
Der gemeinsame Ausbildungstag bot für die Jugendlichen zum wiederholten Mal eine erlebnisreiche und interessante Abwechslung im Jahreskalender. Alle waren sich einig, dass auch im nächsten Jahr ein solcher Tag geplant werden soll.
Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an alle, die an der Planung, Vorbereitung und Durchführung des Ausbildungsdienstes beteiligt waren!
Einweihung neuer Technik bei der FF Gebirge
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Am Samstag, den 11.04.2026 folgten zwei Kameraden der Einladung der FF Gebirge zur Fahrzeugweihe und offiziellen Indienststellung eines neuen Mannschaftstransportwagens Ford Transit sowie einer Drohne vom Typ DJI Matrice 4TD. Dieses moderne Einsatzmittel ergänzt die bisherige Technik der Stadtfeuerwehr sinnvoll und kann im gesamten Stadtgebiet für verschiedene Einsatzoptionen zum Einsatz kommen. Ob etwa für Erkundungszwecke, bei Vermisstensuchen oder beim Aufspüren von Glutnestern bei Wald- und Vegetationsbränden, mit der verbauten Technik – etwa der Hochleistungskamera mit Wärmebildfunktion, einem Scheinwerfer oder Lautsprecherdurchsage – ist die Drohne hervorragend ausgerüstet. Die Kosten für MTW/Drohne belaufen sich auf 97.000 Euro, wovon 27.000 Euro als Fördermittel vom Freistaat Sachsen flossen.
Wir wünschen den Kameraden/-innen der FF Gebirge eine unfallfreie Fahrt mit dem neuen MTW sowie alles Gute, stets ein glückliches Händchen und viel Erfolg beim Einsatz der Drohenstaffel.
Bild: (c) Fotoatelier Hermann Schmidt, Olbernhau
Genügend Löschwasser vorhanden
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Die alljährliche Überprüfung der Löschwasserentnahmestellen fand am Donnerstag, den 02.04.2026 im Rahmen eines Ausbildungsdienstes der FF Niederlauterstein statt.
Nach den Entschlammungs- und Hochwasser-Baumaßnahmen im letzten Jahr, die infolge der Starkniederschläge 2021 durchgeführt wurden, konnte erstmalig seit vielen Jahren auch der Leberechtteich wieder für Feuerwehrzwecke genutzt werden.
Die starke Verschlammung des Schäfereiteichs ist Gegenstand aktueller Betrachtungen der Stadtverwaltung Marienberg.
Insgesamt lässt sich feststellen, dass sich die Löschwasserentnahmestellen insgesamt in gutem Zustand befinden und jederzeit nutzbar sind. Ergänzend stehen im Stadtgebiet 3 Großtanklöschfahrzeuge für eine eventuelle Löschwasserbereitstellung zur Verfügung.
Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Niederlauterstein
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Am Samstag, den 28. Februar 2026, führte die FF Niederlauterstein im örtlichen Vereinshaus ihre diesjährige Jahreshauptversammlung durch. Als Gäste konnten der stellvertretende Oberbürgermeister Roy Müller, der 1. Beigeordnete des Landrats im Erzgebirgskreis Peter Leichsenring sowie der Fachbereichsleiter Einsatz im Kreisfeuerwehrverband Erzgebirge e.V. Kam. Kay Kretzschmar begrüßt werden. In seinem Rechenschaftsbericht zog der Wehrleiter, Kam. Mirko Morgenstern, Bilanz zum vergangenen Jahr 2025. In diesem wurden insgesamt 8 Einsätze abgearbeitet. Neben dem Einsatzdienst engagiert sich die Wehr auch bei der Ausgestaltung des kulturellen Lebens im Ort. So wurden z.B. das Christbaumverbrennen, das Maibaumsetzen & Hexenfeuer, das 66. Vogelschießen, das Weihnachtsbasteln und der Marienberger Advent in den Höfen aus- oder mitgestaltet.
In der Aus- und Weiterbildung der Kameraden konnten insgesamt 14 Lehrgänge auf Kreis- und 2 Lehrgänge auf Landesebene erfolgreich abgeschlossen werden. Mit reichlich 3.000 Stunden investierten die Kameraden erneut viel Zeit und Kraft in Ausbildung, Fahrzeugwartung-/pflege, Öffentlichkeitsarbeit und Kameradschaftspflege. Höhepunkte im Feuerwehrjahr waren gemeinsame Ausbildungsdienste mit den Feuerwehren Marienberg, Zöblitz und Pobershau, die Herbstausfahrt in die Europastadt Görlitz, die Teilnahme an der sog. Baumpflanzchallenge sowie die Jahreshauptübung mit den Wehren Lauta, Gebirge und Lauterbach. 2025 stand außerdem ganz im Zeichen des Gerätehausneubaus.
Kam. Morgenstern dankte den Kameraden/-in für Ihre Einsatzbereitschaft, dem Oberbürgermeister und allen Mitarbeitern von Stadt- und Landkreisverwaltung für die sehr gute Zusammenarbeit, den Damen und Herren Stadträten für die Unterstützung der Feuerwehren und dem städtischen Bauhof für so manche technische und materielle Hilfe.
Aufnahme von Tilda Göthel in die Reihen der Jugendfeuerwehr
Die Jugendwartin Kam.‘in Karina Bach zog ebenfalls ein positives Resümee zum vergangenen Jugendfeuerwehrjahr. Neben der wichtigen feuerwehrtechnischen Ausbildung kamen für die Jugendlichen auch Sport, Spiel und die Wettkämpfe beim Kegelturnier in Marienberg und beim Jugendleistungsmarsch in Seiffen nicht zu kurz. Besonderer Höhepunkt war ein Ausflug aller Jugendfeuerwehren in den Belantis-Freizeitpark in Leipzig.
Kam. Jens Viehweger konnte nach seinem Rechenschaftsbericht als Kassenwart für das Jahr 2025 entlastet werden. In ihren anschließenden Grußworten dankten die Gäste den Kameraden/-in für die geleistete Arbeit im letzten Jahr. Zudem gaben sie einen kurzen Überblick über das Einsatzgeschehen in der Stadt und im Kreis, über die Mitgliederentwicklung der Feuerwehren, aktuelle Dinge der Verbandsarbeit sowie über anstehende Investitionen und künftige Herausforderungen.
Im Anschluss konnten Tilda Göthel in die Jugendfeuerwehr und die Kam. Sunny Michel Ullmann und Phillip Ehrig in die Aktive Abteilung aufgenommen werden. Kam. Robert Gabriel wurde nach entsprechender Dienstzeit und den notwendigen Qualifikationen zum Hauptfeuerwehrmann befördert.
hinten: Kam. Kay Kretzschmar, Kam. Sunny Michel Ullmann und Phillip Ehrig, Peter Leichsenring, Kam. Robert Gabriel; vorn: Kam. Mirko Morgenstern, Tilda Göthel, Roy Müller
Der aktuelle Mitgliederbestand der Wehr gliedert sich wie folgt: 11 Jugendliche (davon 6 Mädchen) sind in der Jugendfeuerwehr organisiert, die Aktive Abteilung zählt 26 Kameraden (davon 1 Kameradin) und die Alters- und Ehrenabteilung hat 7 Mitglieder.
Neue Mitstreiter sind jederzeit herzlich willkommen!
Ein kleiner Imbiss, die Bilder des Jahres 2025 sowie viele schöne (Fach-)Gespräche rundeten den Nachmittag anschließend ab.
Auf dem Weg zum neuen Gerätehaus wurde Richtfest gefeiert!
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Großer Andrang am 23.01.2026 auf der Baustelle des Gerätehaus-Neubaus. Unser Oberbürgermeister André Heinrich hatte zum Richtfest geladen! Der Bau ist zwar schon ein ganzes Stück weiter vorangeschritten, dennoch sollte dieses traditionelle Ereignis nicht fehlen. Und so fanden sich am frühen Nachmittag Vertreter der Stadtverwaltung, des Stadtrates, der beteiligten Planungsbüros und Handwerksfirmen, Nachbarn, Freunde und die Kameraden der Aktiven und Ehrenabteilung sowie der Jugendfeuerwehr zusammen. Der Wehrleiter Mirko Morgenstern eröffnete das Richtfest mit ein paar kurzen Anekdoten aus den letzten Monaten. Herr Heinrich dankte den Stadträten für deren Unterstützung des Projekts, allen Beteiligten für die fachgerechte und vor allem zügige Bauausführung und speziell dem verantwortlichen Bauleiter Jörg Uhlig für dessen umsichtige und gewissenhafte Leitung der Bauarbeiten.
Der Zimmerer der Firma Scharf Systembauelemente hielt anschließend den Richtspruch und ließ das Sektglas zerschellen. Es zersprang in viele kleine Scherben – ein gutes Omen für den weiteren Bauverlauf und die zukünftige Nutzung. Als weiteren Glücksbringer für das neue Haus und als Zeichen des Dankes an die Handwerker schlug der Oberbürgermeister als Bauherr den symbolischen Nagel in einen speziell vorgesehenen Balken ein. Damit ist auch der Übergang von der Rohbauphase hin zur Fertigstellung besiegelt.
Im Anschluss wurde zum Richtschmaus in den zukünftigen Schulungsraum eingeladen, dem die Gäste gerne folgten.
Wir wünschen allen beteiligten Baufirmen weiterhin einen unfallfreien und planmäßigen Bauverlauf und freuen uns, das Gebäude schon bald mit Leben zu füllen. Die feierliche Einweihung des Gerätehauses ist für den 26. Juni 2026 vorgesehen.
Foto: Fotoatelier Schmidt, Olbernhau
Zünftige Begrüßung des neuen Jahres
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Auch zum diesjährigen Niederlautersteiner Christbaumverbrennen konnten die Kameraden der FF Niederlauterstein wieder viele Gäste vorm Gerätehaus begrüßen. Vom Tauwetter und Regen der letzten Tage war keine Spur mehr, nur der Wind machte das Verbrennen der alten Christbäume zur etwas kniffligen Aufgabe. Dies gelang dennoch gut und so gingen an dem Abend insgesamt 64 ausgediente Christbäume in Flammen auf. Wer einen Baum mitgebracht hatte, bekam natürlich auch einen Glühwein oder Punsch als Tausch.
Was einige Griller und eine Bäckerin zubereiteten, fand bei unseren Besuchern reißenden Absatz. Traditionell waren Bratwurst, Steak und Wiegebraten die Dauerbrenner. Aber auch Grillkäse und in diesem Jahr neu auf die Karte genommene Waffeln erfreuten sich großer Beliebtheit.
Zeitgleich wurden beim beliebten Christbaumweitwurf in den Kategorien Kinder, Frauen und Männer die Besten ermittelt. Natürlich gab es für diese ein kleines Präsent um die sportlichen Leistungen in diesem reinen Spaßwettkampf würdig zu ehren.
Viele gute Gespräche, eine ausgelassene Stimmung und kleine, mundartliche Einlagen unseres Kam. Jens Fritzsch ließen den Abend bis zur späten Stunde kurzweilig erscheinen.
Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an unsere Gäste. Bis zum nächsten Jahr – dann allerdings an anderer Stelle – an unserem neuen Gerätehaus!
